Dieses Fahrzeug haben wir in Zusammenarbeit mit Flowcamper vorgestellt.
Der Flowcamper MAX ist ein ausgebauter Mercedes Sprinter für lange Reisen, bei dem wichtige Technik doppelt an Bord ist. Zwei Dieselheizungen, zwei herausnehmbare Wassertanks und zwei Gasflaschen für viele Monate machen ihn unabhängig. Geschäftsführer Martin Hemp hat uns das Fahrzeug auf der CMT 2025 vorgestellt. Der Grundpreis liegt bei 129.000 Euro. Mit Allrad startet der MAX bei gut 150.000 Euro.
Wer monatelang unterwegs ist, stellt andere Ansprüche an sein Fahrzeug als jemand, der drei Wochen Urlaub macht. Martin Hemp kennt beides aus eigener Erfahrung. Lange war er als Fernreisender unterwegs und dabei viel in Afrika. Aus dieser Erfahrung heraus hat Flowcamper aus Hagen den MAX entwickelt, der im Januar 2020 auf der CMT Premiere feierte. Martin nennt ihn ausdrücklich ein Reisefahrzeug.
Was er damit meint, macht er an drei Punkten fest. Im Fahrzeug soll so viel Bewegungsraum sein, dass man sich auch nach Wochen nicht eingeengt fühlt. Die Matratzen sollen erholsamen Schlaf für jede Nacht bieten. Und wenn unterwegs ein Teil ausfällt, soll es Ersatz an Bord geben. Deshalb verbaut Flowcamper zum Beispiel zwei Heizungen und auf Wunsch eine zweite Wasserpumpe.
Wie gut das im Alltag funktioniert, erlebt Martin jeden Tag selbst. Seit über einem Jahr wohnt er in einem MAX, allerdings in der Variante mit sieben Metern Länge. Dort liegt im Heck ein Längsbett, so dass zu zweit niemand über den anderen steigen muss. Mit dem eigenen Fahrzeug zieht es Martin am liebsten in die Wüste.

Den MAX gibt es immer als komplettes Fahrzeug mit Heckantrieb oder Allrad. Der Sprinter mit Frontantrieb hat einen anderen Radstand, zu dem der Ausbau nicht passt. Einen Online-Konfigurator gibt es nicht, weil Martin jedes Fahrzeug lieber im persönlichen Gespräch mit dem Kunden zusammenstellt.
Das gezeigte Kundenfahrzeug ist ein Sprinter 419 CDI mit Allrad und rund sechs Metern Länge, der von außen eher dezent wirkt. Auf schwarzen Felgen von delta4x4 sitzen grobstollige AT-Reifen. Alle Kunststoffteile hat Flowcamper mit dem zähen Schutzlack Raptor von U-POL beschichtet. Vorn sitzen Laser-Zusatzscheinwerfer. Auf Wunsch baut Flowcamper den MAX auch deutlich auffälliger oder ganz neutral.
Die meisten Anbauteile stammen aus eigener Produktion. Weil Martin die üblichen Verbreiterungen für die Seitenwände nicht gefielen, hat Flowcamper schon 2012 eine eigene Form entwickelt. Darüber sitzt eine kleine Hutze, die ebenfalls aus Hagen kommt. Hat das Fahrzeug ein Schlafdach, bleibt über dem Bad kein Platz für eine Dachluke. Dann zieht die feuchte Luft aus dem Bad durch diese Hutze nach draußen ab.

Zugekauft sind das Schlafdach von Reimo, das Martin als einfach gemacht und absolut zuverlässig beschreibt, und die optionale Trittstufe unter der Schiebetür. Beim Sprinter mit Heckantrieb braucht man sie nicht unbedingt. Beim Allrad liegt der Einstieg so hoch, dass Martin sie sehr empfiehlt.
Am Heck sitzt ein Trägersystem aus eigener Fertigung. In den Grundträger sind Airline-Schienen eingearbeitet, an denen sich verschiedene Module befestigen lassen. Für dieses Raster gibt es Module wie Reserveradhalter, Fahrradträger, Kanisterhalter und Aluboxen, aus denen sich jeder Kunde seinen Träger zusammenstellt.

Wie hoch man den Träger beladen kann, richtet sich nach den Aufbaurichtlinien von Mercedes. Flowcamper ist zertifizierter Aufbauhersteller, hält sich streng an diese Richtlinien und baut nichts an, was die Garantie des Fahrzeugs beeinflussen könnte. Aus demselben Grund bleibt auch das Fahrwerk original. Die meisten Zusatzfahrwerke haben nämlich keine Freigabe von Mercedes.
Den Werksallrad von Mercedes hält Martin für sehr gut. Grenzen setzen Bodenfreiheit, Böschungswinkel und Gewicht. Mit viel Gefühl kommt Martin mit seinem eigenen MAX trotzdem über Dünenkämme und steile Bergpisten.
Wo andere eine Kombiheizung einbauen, die auch das Wasser erwärmt, verbaut Flowcamper zwei einfache und zuverlässige Diesel-Luftheizungen von Autoterm aus Lettland. In vielen Vans blasen solche Heizungen die warme Luft durch ein oder zwei Ausströmer in den Raum. Im MAX leiten eigens konstruierte Rohre die Luft an mehrere Stellen, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt.
Die erste Heizung sitzt ganz hinten unter dem Bett auf der Beifahrerseite. Von dort strömt die warme Luft durch ein Rohr an der gesamten Küchenseite entlang und erwärmt unterwegs über einen Wärmetauscher das Wasser. Einen Teil der Luft leitet das Rohr unter die Duschwanne, die aus Aluminium besteht und deshalb selbst warm wird. Wer duscht, steht also mit den Füßen auf warmem Boden. Der Rest tritt unter der Küche aus.
Die zweite Heizung sitzt in der Sitzgruppe und bläst ihre Luft über einen Ausströmer direkt nach vorn, damit es dort schnell warm wird. Ein weiterer Ausströmer wärmt die Luft im Bad. Hat das Fahrzeug ein Schlafdach wie das gezeigte, führt ein Schacht die Wärme auch nach oben ins Dachbett. Der letzte Abgang führt auf Wunsch in den Boden vor der Sitzgruppe. Dort liegt ein Boden aus hohlen Aluminiumschienen, in denen die Sitze nach den Vorgaben des TÜV befestigt sind. Die Heizung bläst von hinten Luft in diese Hohlprofile, die vorn wieder austritt und den Boden unter den Füßen wärmt.

Das Bett erreicht die Wärme über die warme Duschwanne, die ihre Wärme in den Raum abstrahlt. So ist es auch hinten im Bett bei Minusgraden angenehm warm.
Gedämmt wird so aufwendig, wie es im Sprinter möglich ist. Auf das Blech kommt zuerst Armaflex, ein Dämmstoff aus Kautschuk. Die Hohlräume werden mit einem speziellen Vlies aus dem Automobilbau gefüllt und darüber wird eine Dampfsperre verklebt. Diese Folie verhindert, dass feuchte Raumluft an das kalte Blech gelangt und dort kondensiert. Zuletzt sind auch alle Innenverkleidungen von hinten gedämmt, bevor sie mit Filz bezogen werden.
Eine Dampfsperre findet man im Kastenwagen eher selten, weil sie sehr viel Arbeit macht. In einen Sprinter gehen bei Flowcamper etwa 400 vorgeschnittene Dämmteile, mit denen zwei Mitarbeiter zweieinhalb Tage beschäftigt sind. Damit die Dampfsperre auf Dauer dicht bleibt, geht beim Möbelbau keine einzige Schraube durch sie hindurch. In den Hecktüren reicht die Dämmung nur bis zur Höhe der Türgriffe. Darunter bleibt die Tür frei, damit Wasser, das über die Griffe eindringt, unten wieder ablaufen kann.
Für das Fahrerhaus mit seinen großen Scheiben arbeitet Flowcamper mit Project Camper aus Hamburg zusammen, das Isoliermatten für innen und für außen anbietet. Je nach Reiseland und Temperatur nutzt man eine davon oder beide zusammen. An der Schiebetür hängt ein robustes Moskitonetz zum Aufrollen. Plissees halten auf afrikanischen Pisten aus Martins Sicht meist nicht lange.
Im Innenraum hat Flowcamper zwei Dinge anders angeordnet als üblich. Die Küche ist kompakt und ragt nicht weit in den Einstieg hinein. Die Wand des Bades steht etwa 20 Zentimeter weiter hinten, so dass die Sitzgruppe größer wird. Die Sitze haben eine entspannte Neigung der Rückenlehne und am großen Tisch sitzt man sich gegenüber, ohne dass die Knie aneinanderstoßen. Weil das Bad auch zur Fahrzeugmitte hin schmal bleibt, können sich zwischen Küche und Bad zwei Menschen begegnen oder umziehen. Martin reist außerdem mit Hund und weiß, wie viel dieser Platz wert ist.

Die Möbel sind aus einer massiven Dreischichtplatte gebaut und haben geölte Oberflächen aus echtem Holz. Eine Macke im Tisch schleift man einfach ab und ölt die Stelle neu. Die Beschläge haben einen Selbsteinzug und als Griffe dienen Schlaufen aus Gurtband. Mit Leichtbauplatten würde der MAX etwa 70 Kilogramm sparen. Flowcamper ist das Mehr an Qualität und Wohlgefühl dieses Gewicht wert.
Mit Allrad ist der MAX auf 4,1 Tonnen zugelassen und mit Heckantrieb auf 3,5 Tonnen. Das gezeigte Fahrzeug hat in seiner Ausstattung etwa 480 Kilogramm Zuladung, was Martin für ausreichend, wenn auch nicht üppig hält. Alles, was in sein eigenes Fahrzeug kommt, wiegt er vorher. In eine Kontrolle mit Überladung möchte er im Ausland nicht geraten.
Über Fahrer und Beifahrer sitzen tiefe Staufächer an der Decke, zwischen denen in der Mitte eine Lücke bleibt. Sind die Sitze in Fahrtrichtung gedreht, kann man dort aufrecht nach hinten gehen. Auf Wunsch bezieht Flowcamper die Fahrerhaussitze mit Leder oder mit eigenen Polstern in sechs Farben, die zu den Möbeln und den sechs Bodenfarben passen.
Für die Küche hat Martin auf seinen Reisen genau beobachtet, was man wie oft braucht. Deshalb sitzt der Kühlschrank vorn an der Schiebetür. Das Kühlgerät hat einen Auszug und lässt sich von innen und außen gleich gut erreichen. Beim Allrad führen drei Stufen ins Fahrzeug. Wer von draußen an den Kühlschrank geht, spart sich diese Stufen und trägt keinen Schmutz hinein.
Dahinter liegen ein großes Spülbecken aus Edelstahl und eine große Arbeitsfläche. Eine Glasabdeckung hat das Becken nicht, weil sie beim Kochen hochgeklappt würde und dann als Fläche wegfiele. Den Kocher sieht man auf den ersten Blick gar nicht. Im eigenen MAX wird viel gekocht und mit dem Omnia-Backofen auf dem Kocher sogar gebacken. Trotzdem läuft der Kocher im Schnitt kaum mehr als 40 Minuten am Tag. Deshalb sitzt er in einem Auszug unter der Arbeitsfläche. Zum Kochen zieht man ihn zur Schiebetür hin heraus und klappt den Deckel hoch, so dass die Küche größer wird und die Arbeitsfläche frei bleibt. Klappt man den Deckel wieder zu, dient der ausgezogene Auszug als zusätzliche Arbeitsfläche.

Der Zweiflammen-Gaskocher stammt von ENO, einem französischen Hersteller von Bootskochern. Auf Wunsch lässt er sich herausnehmen, damit man auch draußen kochen kann. Das Gas kommt über einen Schlauch mit Sicherheitsventil aus zwei Flaschen mit je fünf Kilogramm im Heck. Im Alltag von Martin reicht eine Flasche etwa vier Monate. Ist sie leer, wechselt man auf die zweite und hat wieder vier Monate Zeit, die erste füllen oder tauschen zu lassen.
Zum Kochen setzt Flowcamper auf Gas, weil die Technik für ein gasfreies Reisefahrzeug, das auch im Winter in Skandinavien unterwegs ist, aus Martins Sicht noch nicht reicht. Auf dem Dach des Sprinters bleibt neben den Dachluken zu wenig Platz für Solarmodule, die bei jedem Wetter genug Strom liefern. Mehr als 400 Amperestunden Lithiumbatterien bekommt Flowcamper im Sprinter derzeit nicht unter. Für zwei Induktionskochfelder bräuchte es zudem einen Wechselrichter mit knapp fünf Kilowatt, ein sehr großes Gerät. Aus demselben Grund verzichtet Flowcamper auf eine Klimaanlage. Mit dieser Batteriekapazität ließe sie sich nicht dauerhaft betreiben.
Unter der Arbeitsfläche liegen eine Besteckschublade, mehrere kleine Schubladen und hinter einer großen Tür Platz für Töpfe. Für den Oberschrank gibt es ein Geschirrfach mit magnetischem Geschirr von silwy, in dem Teller, Tassen, Schüsseln, Töpfe und Gläser während der Fahrt nicht klappern. Martin nutzt es im eigenen MAX, das gezeigte Kundenfahrzeug hat es nicht.
Bedient wird der MAX mit Schaltern, die man auch im Dunkeln ertastet. Auf einen Touchscreen verzichtet Flowcamper. Jede Leuchte lässt sich dimmen und ein Zentralschalter macht im ganzen Fahrzeug das Licht aus. Wer möchte, steuert die Beleuchtung zusätzlich über eine App.

Neben der Spüle sitzen die Schalter für Licht, Wasserpumpe, Kühlschrank und die gesamte Elektrik. Einer schaltet die USB-Anschlüsse, an denen sogenannte Fairy Lights hängen. Diese LED-Lichterketten nimmt man zum Beispiel zum Lesen mit ins Dachbett.
Im gezeigten Fahrzeug sind 200 Amperestunden Lithium-Eisenphosphat und 200 Watt Solar verbaut. Serienmäßig gehört ein Wechselrichter mit 2.000 Watt Spitzenleistung dazu. Alle Komponenten stammen von Votronic und Victron und sitzen im Sockel der Sitzgruppe. Durch ein kleines Fenster sieht man dort das Bedienfeld der Victron-Geräte und kann die wichtigsten Funktionen einstellen. Für alles Weitere löst man ein paar Schrauben an der Verkleidung.
Zwischen Küche und Bett liegt die Duschwanne, die aus Aluminium von Hand geschweißt ist. Dank zweier Abläufe läuft das Wasser auch bei schräg stehendem Fahrzeug ab. Der gelochte Duschrost mit Rand bleibt beim Duschen einfach liegen und danach wischt man die Wanne nur trocken.

Die Toilette sitzt auf der Fahrerseite gegenüber der Küche hinter einer Tür. Auf ein zweites Waschbecken im Bad verzichtet Flowcamper, weil aus vielen Gesprächen bekannt ist, dass etwa 80 Prozent der Kastenwagenfahrer es ohnehin nicht nutzen. Eingebaut wird ausschließlich die OGO, eine kompakte Trockentrenntoilette, die Urin und Feststoffe getrennt sammelt und die ToMTuR in Europa vertreibt. Ein elektrisches Rührwerk mischt die Feststoffe mit Kokosfaser und ein kleiner Lüfter trocknet sie. Für autarke Reisen in der Natur hält Martin sie für die sinnvollste Lösung. Neu für 2025 sind ein Mülleimer mit rotem Deckel und ein Halter für das Toilettenpapier, die sich neben der Toilette einhängen lassen. Gebrauchtes Papier gehört nämlich nicht in eine Trenntoilette.

Zum Duschen oder für ein paar ruhige Minuten wird aus dem Gang ein geschlossener Raum. Zuerst klappt man die Tür nach hinten auf. Danach zieht man eine Schiebewand vor und schließt eine zweite halbe Wand. Anschließend zieht man das Waschbecken der Küche auf seinen Schienen in das Bad hinein. Zum Duschen werden die Türen ineinandergeschoben, so dass eine stabil stehende Duschwand entsteht. Die Duschfläche misst 80 mal 80 Zentimeter. Als Brause dient der Wasserhahn der Küche, den man durch eine Lücke nach innen führt und in einen Halter steckt. Auf der Fahrerseite braucht der MAX deshalb gar keine Wasserleitungen, was das System einfach hält und Gewicht spart.

Schläft einer schon hinten und der andere sitzt noch vorn, hält ein Magnet eine der Türen quer im Gang fest. Verriegelt werden die Türen mit einem eigenen Verschluss von Flowcamper, der sie über die ganze Fläche einklemmt, damit auch auf der Piste nichts klappert.
Im Heck des sechs Meter langen MAX liegt ein Querbett mit 1,30 mal 1,96 Metern und auf beiden Seiten sitzt ein Ausstellfenster. Statt der Innenrahmen der Fensterhersteller verwendet Flowcamper eigene Verdunklungen aus Filz, die flacher bauen und wärmer sind. Man kann sich einfach an die Wand lehnen, ohne ein Plissee zu zerdrücken. Weil die Verkleidungen der Hecktüren auch die Mitte abdecken, liegt man nachts nicht mit den Nieren am kalten Blech.

Über dem Bett sitzen im gezeigten Fahrzeug auf der einen Seite ein fester Schrank aus Holz und auf der anderen Seite Taschen aus Filz. An den weichen Taschen stößt man sich beim nächtlichen Aufstehen nicht den Kopf. Der Kunde sucht sich aus, ob er Schränke, Taschen oder beides haben möchte. Airline-Schienen an vielen Stellen nehmen Haken für eine Wäscheleine oder Kleidung auf.
Zwei weitere Schlafplätze gibt es im Schlafdach. Wer auf langen Reisen ein größeres Bett möchte, wählt den MAX mit sieben Metern Länge und Längsbett. Etwa 80 Prozent der Interessenten kommen mit dem festen Plan zu Flowcamper, einen Sechs-Meter-Sprinter zu kaufen. Am Ende entscheidet sich aber etwa die Hälfte für die lange Version.
Unter dem Bett liegt der Stauraum, in dem im gezeigten Fahrzeug eine Hundebox als Sonderausstattung steckt. Darüber lässt sich ein Halter für Campingtisch und Stühle herablassen. So kommt man auch bei vollem Stauraum gut heran. Daneben stehen in einem Regal unter dem Bett frostsicher die beiden Wassertanks mit je 50 Litern. Findet Martin unterwegs eine Wasserquelle, an die er mit dem Fahrzeug nicht herankommt, rollt er einen Tank auf seinen eigenen Rollen dorthin. Gesichert werden die Tanks, indem man sie hinter eine Kante schiebt. Diese einfache Sicherung hat auch Sprünge über Dünen und Felskanten gut überstanden. Am Heck gibt es außerdem immer eine Außendusche mit warmem Wasser.

Das Gasfach daneben hat keine Tür. Man löst die Flügelschrauben und zieht es komplett nach vorn heraus, so dass sich die Flaschen auch bei vollem Stauraum wechseln lassen.
Auf der CMT 2025 lag der Grundpreis des Flowcamper MAX bei 129.000 Euro für den Sprinter mit Heckantrieb in der Länge L2 mit Hochdach. Mit Allrad startet der MAX bei gut 150.000 Euro. Dazu kommen die Varianten mit sieben Metern Länge. Für große Menschen gibt es die Sieben-Meter-Version auch mit Superhochdach, das eine durchgehende Stehhöhe von 2,10 Metern bietet, und mit einem Bett von ebenfalls 2,10 Metern Länge. Fertig konfigurierte Allradfahrzeuge bewegen sich zwischen 170.000 und 200.000 Euro.
Wer noch mehr Geländegängigkeit möchte, bekommt den MAX auch mit einem Allradumbau von Iglhaut aus Marktbreit, mit dem Flowcamper seit 2021 eng zusammenarbeitet. Der Preis liegt dann deutlich über 200.000 Euro. Für die Lieferzeit nannte Martin auf der CMT 2025 etwa zweieinhalb Jahre.
Flowcamper fertigt den MAX vom Möbelbau bis zu den Anbauteilen weitgehend selbst. Massivholzmöbel, eine Dämmung aus 400 Teilen mit Dampfsperre und doppelt vorhandene Technik sind genau das, was Martin unter einem Reisefahrzeug versteht.
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