Dieses Fahrzeug haben wir in Zusammenarbeit mit Airstream Germany vorgestellt.
Der Airstream World Traveler 17 ist der leichteste Airstream in Europa. Mit 1.600 Kilogramm passt er hinter viele Kompakt- und Elektroautos und hat trotzdem eine Spültoilette. Geschäftsführer Armin Heun von Airstream Germany hat ihn uns auf dem Caravan Salon 2026 vorgestellt. Der Grundpreis liegt bei 78.979 Euro. Das gezeigte Fahrzeug kostet 84.898 Euro.
Wer einen Airstream ziehen wollte, brauchte bisher meist ein großes Zugfahrzeug. Mit dem World Traveler 17 ändert sich das. Der kleine Wohnwagen ist samt Deichsel 5,87 Meter lang, 2,29 Meter breit und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1.600 Kilogramm. Damit passt er nach Armins Worten auch zu einem kompakten Zugfahrzeug oder einem Elektroauto.
Trotz seiner kompakten Maße hat der World Traveler 17 alles, was einen Airstream ausmacht. Für Armin ist das vor allem die silberne Aluminiumhülle, die mit mehreren tausend Nieten in Handarbeit entsteht. Wie bei allen Airstreams für Europa geschieht das im Werk in Jackson Center im US-Bundesstaat Ohio. Außerdem verfügt der kleine Wohnwagen serienmäßig über eine Klimaanlage und eine Spültoilette mit festem Tank.

Der World Traveler 17 teilt sich eine Plattform mit dem größeren World Traveler 22, den Airstream ein Jahr zuvor vorgestellt hat. Diese Plattform orientiert sich zum Teil an europäischen Anforderungen. Beide Modelle sind rund 2,30 Meter breit, haben Achse und Zugeinrichtung in europäischer Ausführung und eine Elektrik für 230 Volt. Über den Atlantik reisen die Wohnwagen per Schiff auf eigenen Rädern. In Deutschland ergänzt Airstream Germany dann viele Teile, die für Europa typisch sind.
Wie wichtig Airstream dabei ein vollwertiges Doppelbett war, zeigt eine Geschichte aus der Entwicklung. Airstream Germany hatte eine Zeit lang den noch kleineren Bambi 16 nach Deutschland geholt. Für zwei Personen war dessen 1,20 Meter breites Bett aber zu schmal. Beim World Traveler 17 stand deshalb ein Bett mit rund 1,40 Metern Breite im Pflichtenheft. Genau dafür ist er einen Fuß länger als der Bambi und trägt deshalb die 17 im Namen.
Ein Airstream entsteht von außen nach innen. Im Werk wird zuerst die Hülle aus mehreren Teilen gefertigt: Heck, Front, Seitenteile und Dach. Zusammengesetzt trägt sich diese Hülle selbst. Ein Kran setzt sie auf das Fahrgestell, mit dem sie verschraubt wird. Danach kommt die leere Hülle in eine Kabine, in der Airstream 20 bis 30 Minuten lang den Regen eines Hurrikans der Kategorie 2 simuliert. Ein Mitarbeiter prüft dabei innen mit einer UV-Lampe, ob alles dicht ist. Sollte doch irgendwo Wasser eindringen, wird nachgearbeitet und die Hülle noch einmal geprüft. Erst wenn sie absolut dicht ist, beginnt der Ausbau.
Der World Traveler 17 entsteht genauso wie die großen Airstreams. Nur bei den Fenstern gibt es einen Unterschied, denn statt Scheiben aus Echtglas bekommt er leichtere, doppelwandige Fenster aus Acrylglas. Wie alle aktuellen Modelle hat er einen Boden aus Kunststoff-Verbundwerkstoff, so dass in Hülle und Boden kein organisches Material mehr steckt. Selbst wenn einmal Wasser eindringen sollte, kann dort nichts faulen oder schimmeln. Zwischen Außenhaut und Innenverkleidung liegen 60 Millimeter starke Matten aus Glaswolle, die aus recyceltem Glas hergestellt wird. Weil Aluminium Wärme sehr gut leitet, trennt außerdem ein Band Außen- und Innenhaut thermisch voneinander. So kann die Wärme aus dem Innenraum nicht über die metallenen Verbindungen direkt nach draußen wandern. Innen ist der World Traveler mit weiß beschichtetem Aluminium verkleidet. Damit die Nieten dort nicht silbern hervorstechen, verwendet Airstream weiße Nieten und setzt sie so ein, dass die weiße Lackierung dabei nicht beschädigt wird.
Nach Armins Worten gibt es rund 70 Prozent aller Airstreams, die je gebaut wurden, noch heute. Weil alle Möbelteile durch die Tür hineinpassen, kommen sie auf demselben Weg auch wieder heraus. So lassen sich die Möbel nach Jahren erneuern und sogar die Dämmung tauschen.
Auch nach einem Unfall hilft die genietete Bauweise aus einzelnen Blechen. Bei verklebten Aluminiumwänden muss nach einem größeren Schaden oft die ganze Wand getauscht werden. An der Airstream-Hülle werden dagegen die Nieten des beschädigten Segments ausgebohrt und von außen ein neues Blech eingesetzt. Die neuen Nieten werden so gefräst, dass sie wie die originalen aussehen. Genauso lassen sich nach einem Hagelschaden die betroffenen Bleche tauschen.
Nach Armins Erfahrung kann man mit dem World Traveler 17 auch einen Winterurlaub verbringen, denn die Hülle ist gut gedämmt und die Acrylfenster sind doppelwandig. Für Wärme und Warmwasser sorgt eine Truma Combi 4E, die mit Gas oder 230 Volt arbeitet. An Silvester stand Armin mit seinem eigenen, größeren Airstream bei minus 10 Grad an der Zugspitze und innen war es warm. Für solche Reisen bietet Airstream Germany eine Begleitheizung für die Abwasserleitung an.
Fahrbereit wiegt der World Traveler 17 1.450 Kilogramm. Darin ist schon einiges enthalten, nämlich ein halb voller Frischwassertank mit 35 Litern, eine volle 11-Kilogramm-Gasflasche, die Klimaanlage und die Markise. Bis zum zulässigen Gesamtgewicht bleiben 150 Kilogramm Zuladung. Weil die wichtigsten Dinge serienmäßig an Bord sind, reicht das nach Armins Einschätzung für Töpfe und Kleidung eines Paares. Sonderausstattung wie eine größere Batterie oder die Solaranlage geht zusätzlich von der Zuladung ab.
Wer ein stärkeres Zugfahrzeug fährt, kann den Wohnwagen ohne Aufpreis bis auf 2.000 Kilogramm auflasten lassen. Achse und Zugeinrichtung sind für 2 Tonnen ausgelegt. Den Wert legt der Kunde bei der Zulassung fest, in beliebigen Stufen bis zu dieser Grenze. Ob dafür der Führerschein B reicht oder die Erweiterung B96 oder die Klasse BE nötig ist, hängt von den zulässigen Gesamtgewichten von Auto und Wohnwagen ab.
Vorne auf der Deichsel ist alles so, wie man es von europäischen Wohnwagen kennt. Dazu gehören eine Antischlingerkupplung, eine Handbremse und ein Stützrad. Während Airstreams in Amerika elektrisch gebremst werden, montiert der Hersteller für Europa schon im Werk eine Achse mit Auflaufbremse. Armin begründet das mit der Werkstattsuche: Auch im Urlaub in Südfrankreich kennt sich jeder Monteur mit einer Auflaufbremse aus. Auch die LED-Rückleuchten sind für Europa programmiert. In Amerika dient das rote Brems- und Rücklicht zugleich als Blinker, in Europa muss ein oranges Licht blinken.
Die Gasflaschen stehen in einem eigenen Kasten auf der Deichsel. Man klappt ihn von oben auf und kann die Haube abschrauben, um die beiden 11-Kilogramm-Flaschen bequem hineinzustellen. Bei Temperaturen um null Grad rechnet Armin vorsichtig damit, dass zwei solche Flaschen rund sechs Tage für die Heizung reichen. Ist eine Flasche leer, schaltet auf Wunsch eine automatische Umschaltung von Truma für 574 Euro auf die zweite um. Die Front schützt eine Folie gegen Steinschläge. Edelstahlbleche wie bei den großen Airstreams lassen sich nachrüsten. Für Armin ist das vor allem eine Frage des Gewichts.

Die Markise stammt von ZipDee und ist serienmäßig. Zum Ausfahren zieht man das Tuch, das auf der Rolle unter Spannung steht, mit einer mitgelieferten Stange herunter. Dann legt man auf beiden Seiten die Spannstange in eine Halterung ein und stellt die Höhe ein. Weil die Stützarme unten an der Wohnwagenwand befestigt sind, braucht die Markise keine Füße auf dem Boden. Der Wind kann sie deshalb nicht über das Dach werfen. Nur bei Sturm spannt man sie zusätzlich mit einem Band ab. In 20 Jahren hat Airstream Germany nach Armins Worten noch keine Markise durch Wind verloren. Das imprägnierte Tuch fühlt sich ein wenig wie ein Anorak an.

Auf der Fahrerseite sitzen die Anschlüsse dicht beieinander. Geht man von hinten nach vorn, kommt zuerst der Kamin der Truma, über den die Heizung Luft ansaugt. Danach folgt eine Außendusche mit warmem und kaltem Wasser, an die man per Bajonett einen eigenen Duschkopf steckt. Darunter liegt der Einfüllstutzen für den Frischwassertank und daneben ein typisch amerikanischer Anschluss für Leitungswasser. Daran schließt man einen Schlauch vom Wasserhahn des Campingplatzes an und der Wohnwagen nutzt dann den Druck aus der Leitung. Die Wasserpumpe bleibt dabei aus und ein Druckminderer schützt die Leitungen im Wohnwagen.
Strom kommt über einen Smart Plug mit 16 Ampere und 230 Volt in amerikanischer Bauform. Das mitgelieferte Kabel endet am anderen Ende in einem CEE-Stecker und auf Wunsch baut Airstream Germany direkt einen CEE-Anschluss ein. Eine Außensteckdose ist ebenfalls Serie.

Der Wohnwagen verfügt über drei Tanks. Der Frischwassertank fasst 70 Liter, der Grauwassertank 85 Liter und der Schwarzwassertank für die Toilette 40 Liter. Grau- und Schwarzwasser lässt man über zwei Schieber ab, zuerst das Schwarzwasser und danach das Grauwasser. Den mitgelieferten Abwasserschlauch, der ein eigenes Staufach hat, schließt man dabei dicht an den Ablass und an den Abwasseranschluss des Platzes an. So entweichen keine Gerüche. Dazu gibt es einen Spülanschluss für den Schwarzwassertank. Dort schließt man einen Wasserschlauch an und Düsen im Tank wirbeln das Wasser so herum, dass der Tank innen sauber wird.
Im Heck öffnet eine Klappe die Heckgarage, die unter dem Bett liegt. Wie alle Staufächer im Airstream ist sie beleuchtet. In der Garage sieht man auch die Truma mit ihrem Boiler und in der Mitte gibt es eine Halterung für das Reserverad. In Amerika hängt das Reserverad vorne unter dem Wohnwagen. Beim World Traveler 17 verläuft dort aber die Deichsel. Wer kein Reserverad mitnehmen möchte, nutzt stattdessen ein Pannenset und hat die Garage für Gepäck frei.

Die Aufbautür ist 66 Zentimeter breit. Armin erklärt, warum gerade die Tür so anspruchsvoll ist: Weil die Hülle in Handarbeit entsteht, gibt es kleine Toleranzen. Trotzdem muss die Tür rundum genau anliegen. Deshalb bauen die am besten ausgebildeten Mitarbeiter der Fertigung die Türen ein. Dahinter sitzt eine Fliegengittertür aus Aluminium mit einer Durchreiche, durch die man etwas hinausreichen kann, ohne das Gitter zu öffnen. Unten ist das Gitter durch ein Aluminiumblech ersetzt. Springt ein aufgeregter Hund dagegen, kann ihm nichts passieren. Und wer gegen die Tür kommt, kann sich dort abstützen.

Vorne im Bug liegt die Sitzgruppe mit zwei Bänken und einem Tisch. Diese Sitzgruppe ist genau dieselbe wie im World Traveler 22. Zum Schlafen kommt der Tisch herunter und ein Mittelteil, das unter den Bänken liegt, füllt die Lücke. So entsteht eine Liegefläche von 2,18 mal 0,89 Metern. Armin spricht von zwei plus zwei Schlafplätzen. Das Bett in der Sitzgruppe reicht für zwei kleine Kinder oder einen Erwachsenen. Für Musik sorgt serienmäßig ein Audiosystem von JBL, mit dem man einfach das eigene Handy per Bluetooth verbindet.

Die Möbel entstehen in der Schreinerei im Werk aus mehrfach verleimtem Multiplexholz. Um Gewicht zu sparen, hat das Team für den World Traveler 17 jedes Teil geprüft. Vor allem unsichtbare Teile, die nur etwas tragen müssen, sind dadurch ein paar Millimeter dünner geworden. Die Möbel lassen sich auch nach Jahren gut reparieren, weil Schrauben im Holz festen Halt finden.
Hinter der Sitzgruppe beginnt die Küche. Unter dem Gaskocher mit zwei Flammen sitzt ein Kompressorkühlschrank mit 62 Litern. Bisher hatte Airstream in Europa Absorberkühlschränke eingebaut, die auch mit Gas laufen. Inzwischen stellt der Hersteller auf Kompressoren um und für die Außenhaut ist das ein Vorteil, weil dort keine Lüftungsgitter mehr eingeschnitten werden müssen. Im gezeigten Fahrzeug saß direkt am Eingang ein zweiter Kühlschrank, eine Kühlschublade mit 30 Litern. Die Schublade lässt sich auch als Gefrierfach programmieren und Hundebesitzer können darin gefrorenes Futter mitnehmen.

Die Arbeitsplatte aus beschichtetem Multiplex lässt sich an beiden Enden verlängern. Zur Tür hin klappt man eine große Platte hoch. Zum Bett hin drückt man auf eine zweite, die dann herausfährt und eingelegt wird. Damit niemand die große Platte im Vorbeigehen versehentlich herunterklappt, braucht man dafür beide Hände. An der Edelstahlspüle sitzt eine ausziehbare Haushaltsarmatur. Neben dem Kühlschrank liegen eine Besteckschublade in einer größeren Schublade und darunter eine große Schublade für Töpfe. Auf Wunsch gibt es einen Dreiflammenkocher und Oberschränke mit beleuchteten Türen aus Plexiglas statt der Schiebetüren.

Über der Küche zeigt ein kleines Bedienpanel die Spannung der Batterie und die Füllstände der drei Tanks in Prozent. Dort schaltet man auch die Wasserpumpe. Das gezeigte Fahrzeug hatte 200 Watt Solar auf dem Dach und eine Lithiumbatterie mit 310 Amperestunden. Für Armin passt diese Kombination gut zu den beiden Kompressorkühlschränken, weil die Sonne die Batterie tagsüber nachlädt.
Im Heck befindet sich das Querbett mit 1,37 mal 2,03 Metern. Im World Traveler 22 liegen dort zwei Längsbetten mit 2 Metern Länge. Längsbetten bieten viel Komfort, brauchen aber auch den meisten Platz. Weil der World Traveler 17 ein Querbett hat, ist er deutlich kürzer und trotzdem bleibt ein vollwertiges Doppelbett. Die Matratze ist nach amerikanischem Geschmack eher weich. Wer es fester mag, bekommt bei der Bestellung eine andere Matratze, die Airstream Germany in Europa anfertigen lässt.

Unter dem Bett sitzt die Klimaanlage, und das mit Absicht. Airstream hat sich für eine Staukasten-Klimaanlage von Coleman entschieden, damit keine Klimaanlage auf dem Dach sitzt. Ohne sie hat der Wohnwagen weniger Luftwiderstand. Mit einem Verbrenner spart das Kraftstoff und beim Elektroauto bleibt mehr Reichweite. Die Anlage kühlt mit 2,2 Kilowatt und heizt per Wärmepumpe mit 2,7 Kilowatt. Die Klimaanlage bläst ihre kalte Luft oben in den Wohnraum, weil kalte Luft nach unten sinkt. Die Warmluft der Truma kommt dagegen am Boden heraus und steigt nach oben.
Klappt man das Bett hoch, sieht man neben der Klimaanlage die beheizte Lithiumbatterie und mehrere Fächer, die mit Aluminium ausgeschlagen sind. Diese Fächer liegen über der Heckgarage und sind nur von innen erreichbar. Im unteren Bereich des Schranks neben dem Bettkasten sitzen der Hauptschalter, die Sicherungen und ein serienmäßiger Gaswarner. Einen Wechselrichter mit 2.200 Watt gibt es für 1.980 Euro. Auf Wunsch baut Airstream Germany auch eine Mikrowelle unter dem Kleiderschrank ein. Dort sitzt sie auch bei den amerikanischen Modellen.
Das Bad ist ein Nassbad, in dem Toilette und Dusche denselben Raum teilen. Die Toilette ist eine Spültoilette von Thetford mit Keramikschüssel, wie man sie von zu Hause kennt. Tritt man auf das Pedal am Boden, wird die Schüssel gespült und alles fällt direkt in den Schwarzwassertank mit 40 Litern. Für einen europäischen Wohnwagen ist eine solche Toilette ungewöhnlich, denn meist ist dort serienmäßig eine Kassettentoilette verbaut.

Zum Duschen nimmt man die Brause aus der Halterung und duscht im ganzen Raum. Weil das Bad so robust gebaut ist, darf dort alles nass werden. Nur den Auslass der Heizung sollte man nicht direkt anspritzen. Das Wasser läuft unten durch einen Ablauf in den Grauwassertank. Vor die Tür zieht man einen Vorhang, damit sie trocken bleibt und beim Öffnen kein Wasser in den Wohnraum tropft. Ein zweiter Vorhang schützt das Fenster vor Spritzwasser und Kalk. Wegen der Duschwanne ist die Stehhöhe im Bad etwas geringer als die 2 Meter im übrigen Wohnwagen. Auch große Menschen können dort aber aufrecht duschen. Wer vom Strand kommt, nutzt vielleicht lieber die warme Außendusche. Armin sieht das Bad deshalb als eine von mehreren Möglichkeiten, zwischen denen man je nach Situation wählt.

Die aktuelle Preisliste von Airstream Germany nennt für den World Traveler 17 zulassungsfertig 78.979 Euro. Darin stecken 69.713 Euro für den Wohnwagen, 8.276 Euro für Überführung aus den USA und Zoll sowie 990 Euro für TÜV und Gasprüfung. Markise, Klimaanlage und ein Fernseher mit 24 Zoll sind im Preis enthalten.
Das gezeigte Fahrzeug war zusätzlich mit vier Paketen ausgestattet. Das On the Road Paket für 1.395 Euro enthält eine Batterie, zwei 5-Kilogramm-Gasflaschen, mobile Tanks für Frisch- und Abwasser, Anschlusskabel, ein Reserverad und die Einweisung. Für das Solarpaket mit 200 Watt kommen 2.000 Euro dazu, für die größere Lithiumbatterie mit 310 Amperestunden 1.950 Euro und für die automatische Gasumschaltung 574 Euro. Zusammen ergibt das 84.898 Euro. Auf dem Caravan Salon 2026 bot Airstream Germany diese Ausstattung bis zum 20. September für 79.900 Euro an. Für 921 Euro mehr als der Grundpreis gab es damit Extras im Wert von 5.919 Euro.
Für Armin spricht der World Traveler 17 zwei Gruppen an. Die einen haben ein kompaktes Zugfahrzeug oder ein Elektroauto und wollen trotzdem einen Airstream. Die anderen fahren einen Geländewagen und suchen für Reisen durch Skandinavien einen kurzen Wohnwagen mit viel Bodenfreiheit. Bei einem so kompakten Wohnwagen braucht man dort oft auch keinen Rangierantrieb. Wer mehr Platz und Längsbetten möchte, findet beim größeren World Traveler 22 eine Alternative. Wie einer der großen Airstreams aussieht, zeigt unsere Vorstellung des Airstream 534.
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